Moltkeviertel

Das Moltkeviertel ist ein als Wohnquartier beliebtes Stadtviertel von Essen etwa 1,2 km Luftlinie südöstlich des Hauptbahnhofs. Kommunalpolitisch gehört es zum Bereich der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk I ( BV 1 ) der Stadt Essen und verwaltungsmäßig zu den Stadtteilen Essen-Südostviertel und Essen-Huttrop.

Das Zentrum des 100 Jahre alten Moltkeviertels bildet die 1911 fertiggestellte Königliche Baugewerkschule (das heutige Robert-Schmidt-Berufskolleg) an der Robert-Schmidt-Straße 1 Ecke Moltkestraße, dessen Uhrenturm von "überall" im Moltkeviertel aus sichtbar ist. Das Gebäude und die anschließende ehemalige Direktorenvilla Robert-Schmidt-Straße 3 sind denkmalgeschützt; mehr dazu hier (Südostviertel) bzw. hier (Huttrop).

 
Robert-Schmidt-Berufskolleg - die frühere Königliche Baugewerkschule
Robert-Schmidt-Straße 1 Ecke Moltkestraße


Begrenzung
des Moltkeviertels:

Begrenzt wird das Moltkeviertel im engeren Sinne von den folgenden Straßen: Ruhrallee, Töpferstraße, Rellinghauser Straße, S-Bahn-Trasse (S 6 von Essen Hbf nach Düsseldorf / Köln über Essen-Stadtwald, -Villa-Hügel, -Werden, -Kettwig) sowie Kurfürsten-/Kronprinzenstraße (interaktiver Stadt- / Lageplan hier).


Umgebung des Moltkeviertels:

In unmittelbarer Nähe des so umrissenenen Moltkeviertels befinden sich die

  • Neue Synagoge am Anfang der Ruhrallee Ecke Sedanstraße,
  • Ostfriedhof mit seinem Eingangsportal an der Saarbrücker Straße / Steubenstraße und bemerkenswerten Grabstätten.








 









Neue Synagoge, Ruhrallee Ecke Sedanstraße, rechts: Plakette beim Eingang Sedanstraße
klicken Sie in das Bild der Plakette, um es in Groß zu sehen








Portal des Ostfriedhofs
an der Saarbrücker Straße / Steubenstraße



 
Weiteres zum Moltkeviertel:

Die amtliche Grundkarte des Moltkeviertels finden Sie hier; einen interaktiven Stadt- / Lageplan hier.

Zur Zusammenfassung Manifest der Avantgarde klicken Sie hier.  

Zur Stadtplanung und Namensgebung von Straßen und Plätzen klicken Sie hier.

Zur Architektur und beteiligten Architekten klicken Sie hier.

Diverse Gebäude im Moltkeviertel sind denkmalgeschützt; mehr dazu hier.  In dem denkmalgeschützten Haus Schinkelstraße 34 wohnte von 1936 bis zu seinem Tod am 07. Juli 1976 Gustav Heinemann, erster gewählter Oberbürgermeister Essens nach dem Zweiten Weltkrieg und dritter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Über ihre Jugendzeit in diesem Haus schreibt Uta Ranke-Heinemann u.a. in ihrem Beitrag Der BDM-Keller im Hause meines Vaters, siehe  hier.

Große Teile des Moltkeviertels sowie Bereiche östlich der Ruhralleee einschließlich des Ostfriedhofs und des Elisabeth-Krankenhauses werden durch eine Erhaltungssatzung geschützt. Text und Lageplan mit dem Geltungsbereich finden Sie hier.

Weiteres zum Moltkeviertel lesen Sie hier.

Eine Bilderstrecke zum Moltkeviertel finden Sie hier.

Literatur
zum Moltkeviertel finden Sie hier.

Weblinks
zum Moltkeviertel finden Sie hier.


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