denkmalgeschützte Gebäude

>      "Denkmalschutz als Herausforderung und Chance"   

Bauherren-Info der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen 
Februar 2015  

In einer im Feb. 2015 erschienenen Publikation der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zum Thema "Denkmalschutz als Herausforderung und Chance" ist unter anderem ein Bild aus dem Moltkeviertel wiedergegeben, das den südlichen Teil der Schinkelstraße zeigt. 


Die vierseitige Bauherren-Info kann bestellt werden bei

Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf
Tel. 0211 49 67-0, Fax -99, E-Mail  Info@aknw.de

oder online heruntergeladen oder bestellt werden über  
www.aknw.de > Mitglieder > Veröffentlichungen > Publikationen      bzw. direkt

Weitere Informationen der Architektenkammer zum Denkmalschutz auch hier:


>       Lageplan der denkmalgeschützten Gebäude im Moltkeviertel:  Übersicht , Liste / Lageplan

>       Die offizielle Karte der Baudenkmäler der Stadt Essen finden Sie hier.   

>       weitere Listen/Pläne: 
        
        
Wikipedia                                  Südostviertel  (Unter den Einträgen "Denkmalnummer"
                                                           Huttrop           
ganz rechts finden sich weitere
   
                                                       Südviertel       Informationen.) 
                                                           Bergerhausen
                                                                                                    
      

Einzelne denkmalgeschützte Gebäude im Moltkeviertel:


>       Robert-Schmidt-Berufskolleg  vormals Königliche Baugewerkschule Essen
         Robert-Schmidt-Straße 1 Ecke Moltkestraße
        
         Fertigstellung: 1911        Architekt: Edmund Körner    
 



 oberes Bild: 1920er Jahre, Blickrichtung über den südlichen Moltkeplatz nach Südosten;
links von der Baugewerkschule die Villa Koppers (Moltkeplatz 61);  unteres Bild: 2010
 

Hinweisschild links neben dem Haupteingang an der Robert-Schmidt-Straße

Das Gebäude des Robert-Schmidt-Berufskollegs und die anschließende ehemalige Direktorenvilla Robert-Schmidt-Straße 3 sind beide denkmalgeschützt; mehr dazu hier. Der Gebäudeteil längs der Moltkestraße wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in veränderter Form wiederaufgebaut.
 


>       Ensemble an der Ecke Moltkestraße / Moltkeplatz: 
 
         Villa Koppers - ehemaliges Wohnhaus der Familie Heinrich Koppers - Moltkeplatz 61, und
         ehemaliges Verwaltungsgebäude der Firma Heinrich Koppers AG, Moltkestraße 29
     
         Fertigstellung: 1911        Architekt: Oskar Schwer

         Weitere Informationen hier.


        
                  Villa Koppers 
Moltkeplatz 61                                                    ehemaliges Verwaltungsgebäude der
                                                                                              Firma Heinrich Koppers AG  Moltkestraße 29



>       SELK Selbständige Evangelisch-Lutherische
          Kirche   am Moltkeplatz

Moltkeplatz 17-19 Ecke Semperstraße

Kirche mit im Winkel angebauten Pfarrhaus.
Der Glockenturm dient gleichzeitig als Treppenhaus

Baujahr 1910; Architekt: Otto Bartning

Für das Kirchengebäude auf alten Bilder: siehe hier.

Kirchengebäude und Pfarrhaus wurden nach dem Zweiten
Weltkrieg in etwas veränderter Form wiederaufgebaut.

Weitere Informationen hier.

 







Hinweisschild links neben dem Eingang   



>        Moltkebrücke
   
Brücke über die S-Bahn-Trasse im Zuge der Moltkestraße
         
          Baujahr 1910; Architekt: Richard Radeboldt

 


Moltkebrücke
: Blick nach Westen, oben: etwa 1910, unten: 2009


Weitere Informationen hier.

Die Putten auf den vier Brückenpfeilern stammen von Joseph Enseling. Die Brückenpfeiler trugen zeitweise oben Beleuchtungskörper.

Über mehrere Jahre - und seit 2009 sehr konkret - gab es Bemühungen, sowohl den bautechnischen als auch den optischen Zustand der 100 Jahre alten Moltkebrücke wieder zu verbessern. Über entsprechende Erfolge berichteten WAZ/NRZ mit Artikeln vom 14. Okt. 2010 und vom 07. Nov. 2010 . Nach längeren Vorarbeiten wurden - finanziert von einer ungenannt bleibenden Privatperson - die Restaurierungsarbeiten in 2012 durchgeführt. Die Brücke als ein Eingangs-"Tor" in das Moltkeviertel ist seitdem wieder das Schmuckstück, das es auch früher war.

Einen Kurzbeitrag über die Restaurierung der Moltkebrücke im Sommer 2012 brachte das WDR Fernsehen in seiner Reihe "Lokalzeit Ruhr" am 4. Sept. 2012. Der Beitrag ist hier in der WDR Mediathek abzurufen.
(Wenn Sie einen Fehler erhalten, dann sprechen Sie uns bitte an unter 0201 261366 oder senden Sie eine Nachricht an  web@moltkeviertel.de )

Vom nordwestlichen Ende der Brücke führt in Richtung Westen ein eisernes, abwechselnd mit zwei verschiedenen Jugendstilmotiven verziertes Geländer (in den obigen Bildern vor dem Eckhaus von der Bildmitte nach links).
 














https://sites.google.com/site/moltkeviertelinessen/b/Schinkelstr_34_2956.JPG


>
       Wohnhaus Schinkelstraße 34
         
           Wohnhaus Heinemann


          Baujahr 1925; Architekt: Kunhenn - Büssing 

          Weitere Informationen hier ; Denkmal-Nr. 112

Hier wohnte von 1936 bis zu seinem Tod am 07. Juli 1976 Gustav Heinemann, erster gewählter Oberbürgermeister Essens nach dem Zweiten Weltkrieg und dritter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Sein Grab findet sich auf dem Alten Teil des Parkfriedhof Essen etwa 140 m nordwestlich des zentralen Rondells (siehe Stadtplan hier; rote Markierung "F" Heinemann).
Über ihre Jugendzeit in diesem Haus schreibt
Uta Ranke-Heinemann u.a. in ihrem Beitrag Der BDM-Keller im Hause meines Vaters, siehe  hier.






>
       Wohnhaus Semperstraße 13 - 21

          
          Gruppenbau
 mit fünf Einheiten

          Baujahr 1912; Architekt: Georg Metzendorf

          
Weitere Informationen hier. 






  
 
>       Wohnhaus Ruhrallee 4 - 10 
          

          Mehrfamilienreihenhaus
mit vier Einheiten
         
mit anschließendem zweigeschossigen Torhaus
         
          Baujahr 1911; Architekt: Alfons Stinnesbeck


         
Weitere Informationen hier.



>       Wohnhäuserzeile Schinkelstraße 45 - 71
          

         
Baujahre: etwa 1910 (Schinkelstraße 45 - 67) bzw. vermutlich um/nach 1930 (Schinkelstraße 69, 71) 
          verschiedene Architekten

 
         Weitere
Informationen zu den Häusern
          Schinkelstraße  45-71.



Schinkelstraße 45 - 67 (Nr. 45 links am Beginn der Zeile; Nr. 67 rechts, mit angeschnittenem Torbogen)



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